"Lust auf mehr?" heißt es am 26. März 2010 auch in Dortmund beim Equal Pay Day, dem bundesweiten Aktionstag für gleiche Entlohnung für gleichwertige Arbeit. Noch immer verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich 23% weniger als Männer. In einer Talkrunde, mit Aktionen und Informationen rund um den Equal Pay Day sowie musikalisch und lautstark will das Dortmunder Aktionsbündnis das Recht der Frauen auf Entgeltgleichheit einfordern.
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben die Wahl. Vom 01. März bis 31. Mai 2010 können sie in ihren Betrieben bestimmen, wer in den kommenden vier Jahren ihre Interessen gegenüber der Geschäftsleitung wahrnimmt. "Betriebsräte machen den Unterschied" ist das Motto der DGB-Begleitkampagne. Die Homepage zur Kampagne www.mitbestimmt.de enthält alle Informationen und Materialien zu den Wahlen.
Die Vorsitzende der DGB-Region Dortmund-Hellweg Jutta Reiter warnt vor verfrühtem Optimismus bezogen auf das Bundesverfassungsgerichtsurteil zu den Hartz-IV-Regelsätzen. Allein die Feststellung, dass Hartz-IV nicht armutsfest ist, lässt noch keinen Rückschluss auf die Art der Anpassung an die Lebenswirklichkeit zu.
Amtsübergabe beim Soester DGB-Kreisfrauenausschuss: In den vergangenen Jahren betreute Petra Goldfuss, Organisationssekretärin des DGB in Arnsberg, den gewerkschaftlichen Frauenausschuss für den Kreis Soest. Nach der Umstrukturierung der Zuständigkeiten ist das DGB-Büro Dortmund in der neuen Region Dortmund-Hellweg für den Kreis Soest zuständig. Nun betreut Ina Hecht die ehrenamtlich aktiven DGB-Frauen. Sprecherin des Kreisfrauenausschusses bleibt Kerstin Rathöfer. Die erste Aktion im "neuen" Team ist der Internationale Frauentag, zu dem der Kreisfrauenausschuss am 7. März ein Frauen-Frühstück im historischen Metzgeramtshaus in Lippstadt veranstaltet.
"Es ist ein Skandal, dass Richter die Würde von Kindern vor Gesetzgeber und Bundesregierung schützen müssen", so Holger Schild, DGB-Kreisvorsitzender. Eine ehrliche, sachgerechte und transparente Herleitung der Regelsätze wird nach Ansicht des heimischen DGB zu deutlich höheren Regelsätzen führen.
Für die Regionsvorsitzende des DGB Jutta Reiter ist dieser Schritt dringend erforderlich. „Bis zur Umsetzung der VRR-Pläne sollte Dortmund zu einer Interiemslösung kommen, die tragbar ist", so Jutta Reiter.
"Sie hat vielen Kolleginnen und Kollegen Auftrieb gegeben, sie angespornt und ihnen einen menschenwürdigen Arbeitsplatz ermöglicht. Dass Frau von der Leyen die erfolgreiche Arbeit dieser Menschen, der ARGEn, und der Träger dieser Arbeitsplätze in dieser Form "belohnt" hat Niemand verdient!", meint die Vorsitzende der DGB-Region Dortmund-Hellweg, Jutta Reiter.
Im Rahmen eines überaus erfolgreichen Projekts, bietet die DGB-Jugend Dortmund-Hellweg seit März 2009 "90 Minuten Module gegen Rechts" an. "Der Erfolg hat unsere Erwartungen übertroffen. Deutlich aber wird, dass auch hier großer Bedarf vorhanden ist", so der DGB Jugendbildungsreferent Fatih Ece.
"Mit Schlecker ist jetzt mal wieder aufgefallen, wie der Umgang mit Leiharbeit in vielen Unternehmen läuft", so Jutta Reiter, die Vorsitzende der DGB-Region Dortmund-Hellweg.
Kreis Soest. Auch fünf Jahre nach der Einführung des Arbeitslosengeldes II (Hartz IV) gibt es einen ungeheuren Beratungsbedarf dazu. Das ist dass Fazit des DGB Kreisverbandes Soest, der zusammen mit dem Wuppertaler Verein "Tacheles" eine "Hartz IV-Hotline" angeboten hat.
"Betriebsräte, Personalräte und ihre Gewerkschaften haben in diesem Jahr dazu beigetragen, die Krise in den Betrieben zu bewältigen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz nicht verloren haben, brachten erhebliche Opfer, um Unternehmen und ihre Arbeitsplätze zu retten. Es bleibt zu hoffen, dass die Brücke 2010 weiter trägt", so Jutta Reiter, DGB-Region Dortmund Hellweg.
"Wir möchten die Fraktionsvorsitzenden der SPD und Bündnis 90 / Die Grünen, Ernst Prüsse und Mario Krüger, an ihre gemeinsame Erklärung vom 05. Juli 2007 erinnern, in der sie in der Benennung des Platzes vor dem "U" ein angemessenes Gedenken für den Schriftsteller Max von der Grün gegeben sahen", so Jutta Reiter, Vorsitzende der DGB-Region Dortmund-Hellweg. "Wir gehen davon aus, dass die Fraktionsvorsitzenden sich an ihre eigenen Aussagen bei der anstehenden Beratung erinnern werden."